Frankfurts berühmte Skyline ist die einzige in Deutschland, die es mit den Skylines von Großstädten auf der Welt aufnehmen kann. Äußerlich ähnelt das Bankenviertel Frankfurts der berühmten New Yorker Wallstreet. Auch das Innenleben der Frankfurter Hochhäuser ähnelt den Tätigkeiten der Wallstreet, denn es dreht sich alles um Finanzen, Geld und Kapitalanlagen. So handelt es sich bei den Unternehmen im Bankenviertel am häufigsten um Banken, Unternehmens- und Finanzberatungen, Rechtskanzleien und Immobilienagenturen. Umso erstaunlicher ist es, dass zwei der wichtigsten Gebäude der Stadt etwas außerhalb zu finden sind.
Standort einer europäischen Behörde
Die Europäische Zentralbank hat ihren Sitz in der Sonnemannstraße 20, im Osten Frankfurts. Die Währungsbehörde hat die Aufgaben der Festlegung und Durchführung der Geldpolitik, Verwaltung der offiziellen Währungsreserven der Mitgliedstaaten, Abwicklung von Devisengeschäften sowie die Versorgung der Bevölkerung mit Geld. Somit ist die EZB ein offizielles Organ der Europäischen Union und kümmert sich um allerlei Geldangelegenheiten der Mitgliedstaaten. Dementsprechend arbeiten für die Europäische Zentralbank Menschen aus ganz Europa.
Die Geschichte des Aktienhandels
Seit 1820 werden in Frankfurt Aktienpapiere gehandelt. Kein Wunder also, dass der Sitz der Frankfurter Börse einen historischen Charme besitzt und die Außenfassade beeindruckt. Wie in der Nähe der New-Yorker Börse steht auch in Frankfurt ein Bulle, der für den Optimismus der Börse steht. Der Bär gegenüber dem Bullen steht für den Abwärtstrend der Börse. Die beiden Tiere symbolisieren den anhaltenden Kampf zwischen Aufwärts- und Abwärtstrends. Die Frankfurter Börse ist der Schauplatz von deutschem Handel. Gegen 90% aller in Deutschland gehandelten Wertpapiere handelt man in Frankfurt.
Die Entwicklung und der Betrieb von Handelsplattformen ist eine der vielen Aufgaben der Frankfurter Börse. Außerdem versucht die Börse, potentiellen Händlern die beste Übersicht über die verschiedenen Kurse zu bieten. Dies geschieht mit der Hilfe von moderner Technologie und dem Know-How der Experten. In Sachen Technologie stützt sich die Börse auf das elektronische Handelssystem Xetra, welches die Verläufe und Erfassung von Daten ungemein vereinfacht hat nach dessen Einführung.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Frankfurt damit eine zentrale Rolle in der Welt der Finanzen spielt, sowohl Deutschland- als auch Europaweit. Es finden sich verschiedene Finanzdienstleister in der Stadt, von der Beratung bis zur wirklichen Investitionsmöglichkeit.