Etwas Geld nebenbei zu verdienen, kann eigentlich nie schaden – insbesondere bei den derzeit so hohen Preisen. Auch wenn du nicht viel Zeit hast, weil du studierst, in einer Ausbildung bist oder Vollzeit arbeitest, gibt es ein paar Möglichkeiten für dich. Drei Wege stellen wir dir in diesem Artikel vor!
Komparse/Komparsin werden
Du wolltest schon immer mal hinter die Kulissen eines Film-, Serien- oder Werbesets blicken – und dafür auch noch Geld bekommen?! Dann solltest du dich bei einer Agentur für Kompars*innen anmelden, denn so wirst du selbst Teil einer Video-Produktion! Es gibt zahlreiche solcher Agenturen, die jeweils in einer Region Deutschlands tätig sind. Recherchiere einfach im Internet, welche in deiner Nähe ist. Für die Online-Registrierung musst du Fotos von dir hochladen sowie einige persönliche Angaben machen, wie beispielsweise dein Alter, deine Körpermaße oder welche Sprachen du sprichst. Immer wenn Kompars*innen gesucht werden, bekommst du dann eine Benachrichtigung und kannst dich für den jeweiligen Dreh anmelden. Die Gage fällt je nach Auftraggeber*in sehr unterschiedlich aus – für Werbungen bekommt man häufig am meisten Geld. Grundsätzlich kann man an einem Tag aber mit 100-250 Euro brutto rechnen.
Das Gute ist: Dieser „Nebenjob“ ist nicht mit Verpflichtungen verbunden. Wenn du an einem Dreh-Termin Zeit hast, meldest du dich einfach als verfügbar. Es ist aber auch kein Problem, wenn du mehrere Monate nichts von dir hören lässt. Und keine Sorge; du musst nicht schauspielern können, denn in den meisten Fällen wirst du in dem Film, der Serie oder der Werbung sowieso nur klein im Hintergrund zu sehen sein.
Zum Blutspenden gehen
Wer kein Problem mit Nadeln hat, etwas Gutes tun will und nebenbei ein wenig Geld verdienen möchte, für den ist Blutspenden das Richtige! Dabei sollte natürlich nicht das Geld im Vordergrund stehen, sondern der Zweck: Deine Spende rettet Leben. Sie wird zur Behandlung von Krebs und Immundefiziten oder bei Schwerverletzten verwendet. Zudem wird dein Blut jedes Mal untersucht; so erfährst du also frühzeitig von möglichen Infektionskrankheiten. Du kannst Vollblut (4 bis 6 Mal im Jahr) und Blutplasma (bis zu 60 Mal im Jahr) spenden. Die Belohnung für eine Spende fällt bei den Blutspendediensten unterschiedlich aus: Zumeist erhältst du 20–25 Euro oder manchmal auch Gutscheine, zum Beispiel für Schwimmbäder, Kinos oder Geschäfte.
Aber: Es kann nicht jede*r Blut(-plasma) spenden. Du musst vollständig gesund sein. Wenn du darüber hinaus zum Beispiel ein Problem mit deiner Schilddrüse hast oder unter 50 kg wiegst, darfst du nicht zur Blutspende. Außerdem muss man nach dem Stechen eines Tattoos mindestens vier Monate bis zur nächsten Spende warten.
Produkte testen
Als Produkttester*in verdienst du zwar nicht besonders viel Geld, aber es handelt sich um eine spaßige Tätigkeit, die nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Für alle möglichen Produkte werden immer mal wieder Tester*innen gesucht. Einfach recherchieren und bewerben! Wenn du ausgewählt wirst, bekommst du die Produkte kostenlos zugeschickt. Nach der Testung musst du einige Fragen beantworten, anhand derer die Hersteller*innen feststellen wollen, wie gut das Produkt ankommt. Der Vorteil ist, dass du die Produkte danach meistens behalten darfst; so kannst du also ordentlich Geld sparen. Oftmals erhältst du auch eine Aufwandsentschädigung. (jk)