1. Kein Geld ausgeben, das du nicht hast
Du solltest vermeiden, Schulden zu machen, die nicht unbedingt sein müssen und dir langfristig nichts bringen. Das ist für dich jetzt bestimmt erstmal keine Neuheit. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen „guten“ und „schlechten“ Schulden. Also wann ist es sinnvoll, einen Kredit aufzunehmen und wann solltest du das lieber sein lassen?
Beim Kauf einer Immobilie wirst du wohl kaum darum herumkommen, einen Kredit aufzunehmen. Das ist in der Regel auch nicht schlimm, denn du investierst dadurch in einen Besitz, dessen Wert in der Zukunft vermutlich sogar noch steigen wird. Das Gleiche gilt für BAföG: Du investierst in deine Ausbildung und das ist grundsätzlich gut, da du durch eine bessere Ausbildung wahrscheinlich später einmal ein höheres Gehalt bekommen wirst.
Schlechte Schulden sind jedoch die, die entstehen, wenn du einen Kredit aufnimmst, um dir beispielsweise eine Reise oder ein Auto leisten zu können. Dabei handelt es sich nämlich nicht um Investitionen, die dir im Nachhinein dein Geld wieder einbringen. Auf solche Käufe solltest du lieber sparen und sie von dem Geld bezahlen, das du auch wirklich hast. Auch mit Shopping auf Raten oder mit der neuen „später bezahlen“-Funktion vieler Anbieter, wie z.B. Klarna, kannst du dir große Schwierigkeiten einhandeln, wenn sich dadurch Schulden anhäufen.
2. Sichere dich ab
Du fährst beim Einparken versehentlich mit deinem Auto in ein anderes parkendes Auto; aus deiner Wohnung wurden teure Gegenstände gestohlen oder du kippst deinen Energydrink über den Laptop deines Freundes… Leider passiert sowas hin und wieder. Um zu verhindern, dass du wegen solcher Ereignisse plötzlich vor riesigen Kosten stehst, die du nicht bezahlen kannst, solltest du gewisse Versicherungen abschließen. Welche Versicherungen besonders wichtig und wofür du diese brauchst, erklären wir dir in unserem Beitrag „Die wichtigsten Versicherungen (Teil 1 + 2)“.
3. Den Überblick behalten
Generell ist es wichtig, den Überblick über deine Konten und deine Ausgaben zu behalten. Du solltest nicht zu viele Verträge und Versicherungen abschließen, vor allem dann nicht, wenn du diese nicht komplett verstehst. Jetzt nicht verwirren lassen: Bei Tipp 2 haben wir noch gesagt, dass du Versicherungen brauchst und jetzt auf einmal doch nicht?! Das Stichwort dabei lautet: Abwägen. Eine Privathaftpflichtversicherungen solltest du zum Beispiel unbedingt haben, aber ob du wirklich zwingend eine Brillenversicherung, eine Reisegepäckversicherung und Co. brauchst, solltest du dir vielleicht zweimal überlegen. Lass dir außerdem nichts andrehen, das dir nicht ausreichend erklärt wird. Wenn du dir noch unsicher bist, was genau dahintersteckt, frage lieber nach oder recherchiere selbst.
Zusätzlich ist es hilfreich, alle Verträge, Rechnungen, Kassenbelege von größeren Einkäufen usw. übersichtlich und geordnet aufzubewahren. (jk)