Auch wenn es aktuell die Strompreisbremse gibt und der Strom damit nicht mehr ganz so teuer ist, ist es immer sinnvoll, den eigenen Verbrauch zu reduzieren. Denn Strom zu sparen, ist sowohl gut für deinen Geldbeutel als auch für die Umwelt. Deshalb erklären wir dir in diesem Beitrag, welche einfachen Möglichkeiten du hast, um weniger Strom im Haushalt zu verbrauchen.
Strom sparen in der Küche
1. Kühl- und Gefrierschrank richtig einstellen: Es kann einen großen Unterschied machen, wenn du die Temperaturen bei deinem Kühl- und Gefrierschrank richtig einstellst. Beim Kühlschrank reichen 7°C im oberen Fach aus und beim Gefrierschrank sind -18°C perfekt. Jeder Grad kälter, verbraucht mehr Strom. Außerdem ist es wichtig, dich daran zu halten, was deine Eltern dir wahrscheinlich ständig gesagt haben: „Lass den Kühlschrank nicht so lange offen!“.
2. Spülmaschine effizient nutzen: Um beim Geschirrspülen mit der Spülmaschine weniger Energie zu verbrauchen, solltest du die Maschine immer möglichst voll räumen. Zudem ist es sinnvoll, ein Eco-Programm zu nutzen, wenn es das bei deiner Spülmaschine gibt. Auf Kurzprogramme solltest du eher verzichten, weil diese recht viel Strom und Wasser verbrauchen.
3. Wasserkocher verwenden: Wasser im Wasserkocher anstatt auf dem Herd zu erhitzen, geht schneller und spart Strom. Dabei solltest du darauf achten, nur so viel Wasser in den Wasserkocher zu füllen, wie du auch wirklich brauchst.
4. Backofen richtig nutzen: Backen mit Umluft verbraucht ungefähr 15 % weniger Strom als mit Ober- und Unterhitze. Außerdem kannst du auf das Vorheizen des Backofens verzichten, weil das auch nur unnötig Strom verballert. Darüber hinaus kannst du den Backofen schon ein paar Minuten früher ausmachen und dein Essen noch etwas drin lassen, wenn du siehst, dass es fast fertig ist. Die Restwärme reicht dafür nämlich aus.
Strom sparen beim Waschen
1. Mit 30°C waschen: Vielleicht hast du auch schon gehört, dass die Wäsche nur sauber wird, wenn sie heiß genug gewaschen wird. Bei moderneren Waschmaschinen ist das aber eigentlich nicht mehr so. Für normal verschmutzte Wäsche reichen 30°C definitiv aus. Auf diese Weise kannst du ordentlich Stromkosten sparen.
2. Wäsche an der Luft trocknen lassen: Trockner sind Stromfresser. Deshalb ist es immer energiesparender, die Wäsche einfach auf einen Wäscheständer zu hängen und an der Luft trocknen zu lassen.
3. Auf Vorwäsche verzichten: Solange deine Wäsche nicht total verschmutzt ist, ist die Vorwäsche überflüssig.
Strom sparen beim Wohnen und Arbeiten
1. Die richtige Beleuchtung: Falls noch nicht geschehen, solltest du auf jeden Fall alte Glühbirnen gegen sparsame LEDs eintauschen. Diese verbrauchen bis zu 90 % weniger Strom. Und natürlich ganz wichtig: Licht immer ausschalten, wenn es nicht benötigt wird.
2. Technikgeräte komplett ausschalten: Fernseher, Spielekonsolen und Co. solltest du nach Gebrauch am besten ganz ausschalten. Im Stand-By-Modus verbrauchen sie nämlich weiterhin Strom. Um nicht jeden Stecker einzeln ziehen zu müssen, ist es am praktischsten, eine abschaltbare Steckdosenleiste zu nutzen.
3. Laptop statt Desktop: Wenn du deinen Rechner hauptsächlich fürs Surfen, Office-Anwendungen oder zum Filme schauen nutzen willst, reicht wahrscheinlich ein Laptop. Denn ein Laptop verbraucht grundsätzlich deutlich weniger Strom als ein Desktop-Computer.
4. Energiesparmodus oder Ruhezustand: Nutze den Energiesparmodus oder den Ruhezustand bei deinem Computer, vor allem wenn du oft deinen Arbeitsplatz verlässt. Du kannst deinen Computer so einrichten, dass er nach einigen Minuten Inaktivität von alleine in eine der beiden energiesparenden Modi wechselt. (jk)